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Here you can find ideas which now and then cross my mind.

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SCHÖNHEIT - BEAUTY (de/en)

Deutsche Version

Was ist Schönheit? Spricht der Spiegel die Wahrheit? Oder verfälscht er sie? Sind wir es, die sich etwas vorlügen oder spiegeln wir einfach die momentane Lage der Gesellschaft wider? Wo finden wir Leben? Sind wir denn nicht alle schon tot? Ist TOT schlecht? Nein...

 

English Version

What is beauty? Tells the mirror the truth? Or falsifies it? Is it we that tells us lies or do we just reflect the momentary situation of our society? Where do we find life? Are we not all dead yet? Is DEATH evil? No...

Vagabonds (en)      [top]

Once I saw in a book a photo of an old man, a vagabond, sitting on the street with old and dirty clothes, unwashed, unshaved, with beard and not quite ordinary hair. This photo caused a lot of questions and ideas in my mind. Let me tell you what they were all about.

Why are they living on the street? What brought them to there? What happened? What are they thinking all the time? Is it freedom, absolute freedom, that makes them living the life of a vagabond? Is it a feeling? Do not they see any other way of being?

It makes me cry watching them; it makes me feel the need to talk to them, getting to know more about their way of thinking. Are they responsible for their way of life? Made them society go this way? Did they choose the way by their own? How do they survive? Is surviving and the hope for a better time the only thing they are moved by? Is it love? Love concerning the independence to be free as an animal in the wilderness? What means freedom to them?

Could not we all become vagabonds? Why not? What keeps us from living that way? We talk about freedom, but do we really know what it means TO BE FREE? What is it? Is it possible to live freedom? Or is it only that we misunderstand freedom? Maybe we do not any more notice all the rules that tell us how to live, how to behave, how to be? Do we have the choice to choose OUR LIFE? Could a vagabond be the same accepted like a successful business man in our society? Are not they the same as both are human beings? As both have the right for existance? Why do we look at them in a despised way? Why do we never allow them to have a voice in our world? Is being drunk not the only way they can overcome the contempt in our world? And this just because they feel otherwise locked inside? Just because they cannot "breath" in a “normal” life like most of us would call it?

What would happen if we give them a chance of saying, telling, spreading what moves their minds? Is it maybe that those people would feel ashamed asking the government for support and money, and thus they prefer to live on the street? Or are they only stupid?

Benehmen hinnehmen? (de)      [top]

Deutsche Version

Ich muss gerade lachen. Sitz ich doch in einem Café, voller „Wissensdurst“ für meine Spanischlektüre, kommt ein Herr vorbei, eine dicke, fette Zigarre im Mund, Handy in der Brusttasche und dahinter ... haltet euch fest ... noch 3 riesige Kaliber dieser scheinbar leckeren Stängel...hayhayhay...Gestalten gibt’s!

 

Gleicher Ort, Tag und Uhrzeit:

 

Ist das nicht zum Kotzen?!!! Geht man einmal in ein Café, um sich den Kopf von der sengenden, in Zaragoza alltäglich vorherrschenden Hitze abzukühlen, quasi mit Cola und einer scheinbar „leicht“ funktionierenden Klimaanlage, kommen so ein paar Idioten von „Bauarbeitern“ rein, mich im absoluten Blickfeld, und fangen an zu paffen!!! ¡Qué mierda!

 

Wenn ich etwas hasse, dann wenn man mir meine persönlich geschaffene bzw. gesuchte Atmosphäre kaputt macht! JODER!!!

 

... hoffe, die müssen bald wieder an die Arbeit ... solche „HIJOS DE PUTA“ aber auch ...

 

... ist schon ganz witzig, wenn man so was loswerden kann und die Leute glauben, man möge sie ... HA! Geschnitten!!!

 

English Version

I start laughing. Sitting in a café, full of "inquisitiveness" for my Spanish reading, passes a guy, a big, fat cigar in his mouth, mobile in his breast pocket and behind the mobile ... please hold fast to yourselves ... another 3 colossal caliber of these seemingly delicious stalks ... hayhayhay ... there exist figures!

 

Same place, day and time:

 

...more later

Inequity (en)      [top]

I am just watching a situation that is very sad. I am sitting in Koblenz Hbf (Train Station) in Mc Donalds at 2 o’clock in the morning, waiting for my train leaving to Dortmund. When sitting here and reading my book police enters. Followed by a woman that seems to work for Deutsche Bahn.

They woke up an old man sleeping quietly in a corner. Yet, I did not get the point why. Maybe – at least it seems that way – he is living on street and just entered here to have some minutes of warm sleep. He is asked for his ID-Card and handed it out to the police. He is discussing the situation. Unfortunately, it is difficult to understand any word here.

Now he left Mc Donalds in company by police. During leaving, another man sitting beside the door is starting a short discussion with the police. He seems homeless, too, and is eager in shouting at the behaviour of the police to set an old man just because of sleeping quietly in a public place, after drinking a hot whatever, in front of the door.

I agree with the old man sitting beside the door. I am near crying just because I cannot understand why things like this happen. Have not these kind of old people done enough in their lifes? Did not they experience enough hard times? Did not they fight for the life we are enjoying right now? How can we forget about all that?

It makes me crying, weaping, feeling … the need to help them, to talk to them, to write about these humans that once fought for a better world and now are punished because of being the “looser” in a world where money and lifestyle is more worth than honour … people just do not see it.

(25/11/2002)

Mobiltelefon (de)      [top]

Das Handy

... was wären wir nur ohne es, unseren ständigen Begleiter bei Tag und Nacht, Nebel und Sonnenschein, Wind und Hitze, morgens wie nachts, mittags wie abends, morgen wie gestern...? Wie würde unser Leben nur aussehen, bedenken wir doch, dass es uns immer treu ist, uns Freude schenkt, weinen hilft, wütend macht, besänftigt, verwirrt, beirrt, bestätigt, Rätsel löst... Wo sollten wir uns hinwenden, wenn es nicht wär, das uns mit Rat und Tat zur Seite steht, das uns hilft Probleme aus der Welt zu schaffen, es möglich macht uns jederzeit zu erreichen, das an uns denkt auch wenn man es am allerwenigsten erwarten, das uns weckt, das uns erinnert, uns warnt und ... nervt?

Wären wir nicht um einiges glücklicher wenn wir ES nicht hätten? Stelle sich doch mal einer vor, wie es wäre wenn... Es wäre ... himmlich? ... himmlich. Himmlich. Warum? Wie kann es sein? Wie kann ich es wagen ...? Ich kann, weil ich weiss, weil ich ES weiss, besser, weitaus besser. Der Grund? Ich habe keins.

Ich habe eins, um der Wahrheit ins Auge zu blicken. Aber ... Ja, es ist nicht einfach, aber ... stelle sich mal einer vor, man reist - zum Beispiel, das Telefon wird trotz größter Vorsichtmaßnahmen gerade deswegen gestohlen, und dann ... man findet es heraus. Entsetzen. Fragen, Stimmengewirr, Szenen werden zurückgespult - im Gehirn natürlich, nichts ist wahr, die Tatsache, der Moment - er überzeugt nicht, man will nicht glauben, will nicht fühlen, will gar nicht daran denken, was denn wäre wenn ... Es ist soweit. Es IST, nicht WAS WÄRE WENN, es ist vorbei. Man sackt zusammen, alle Erinnerungen kommen hoch, gespeichert, sorgfältig gehütet, Geheimnisse, Liebesworte, Freundesansporn, spezielle Momente, die Geschichte, des einem eigene Geschichte, das eigene Leben - ausgelöscht, fort, vorbei, weg, gegangen, zerstört ... es schwindet. Die Verbindung zur Außenwelt bricht zusammen. Plötzlich, unerwartet, kläglich. Die Welt ist verhasst, sehr, in diesem Moment. Es zieht sich, es dauert, Zeit ist wichtig zur Verarbeitung. Schlimme Momente als die Wahrheit klar vor dem Auge erscheint. Man versteht und doch, versteht man nicht. Man begreift, man weiss, weiss wer es war, wann es war. Fragen, hätte es nicht verhindert werden können, diese Tragödie? Eine Tragödie? Wo ist sie, die Tragödie? Was macht sie dazu? Wer? Selbsterschaffen? Sie IST, und doch ist sie nicht. Sie löst sich auf, fast gleichzeitig mit ihrem Erscheinen.

Zwei Tage vergehen. Die Welt sieht anders aus. Die Sonne scheint. Das Leben geht weiter. Man versteht, es wird bewusst, dass geschehen musste, was geschah. Es ging nicht anders. Der Weg zur Heilung. Heilung? Spinner! Nein, heilen... Entspannung, Wohlwollen. Kein Zwang mehr. Zwang? Ja, Zwang. Zwang der kommt ohne das er bemerkt wird. Der Zwang immer wieder hinzusehen. Eine Nachricht? Ja? Enttäuschung. Es gibt keine neue Nachricht. 5 Minuten vergehen. Da ist er wieder, der Zwang. Eine Nachricht? Die Enttäuschung steigt. Maßnahmen werden ergriffen, Nachrichten geschrieben. Die Antwort folgt nicht. Nervosität. Fragen. Bedenken. Waren die Worte falsch gewählt? Was ist nur wieder? Warum antwortet es nicht? Warum nicht? Nochmal nachschauen. Wieder. Wieder. Wieder. Neue Nachricht schreiben. Was ist denn los? Du schreibst nicht? Alles ok? Keine Antwort. Man macht sich Sorgen. Man wird verrückt. Schließlich - man ruft an. Alles ok. Momente in denen man nicht kann, nicht antworten, nicht reagieren.

Oder anders: Verabredung. Ein Dialog:

"Hast du Lust was zu machen?"
"Ja."
"Was wollen wir machen?"
"Weiss nicht."
"Was hälst du davon?"
"Ne, will nicht."
"Das vielleicht?"
"Mh. Weiss nicht. Was anderes?"
"Wie ist`s damit?"
"Ne man, is nich."
"Wie jetzt? Machen wir was oder wie?"
"Ja. Vorschlag?"
"Du vielleicht? Nervst mich mit deinem ‚weiss nicht'."
"Kino?"
"Mh. Was denn?"
"Mal schauen. Hast doch Internet, schau mal."
"OK."
"Das, dies, jenes und noch was. Welches?"
"Vielleicht..."

Ein Ende ist nicht in Sicht. Der Spass kostet. Es ist schwer. Warum nicht anrufen? Ist schnell, einfacher. Unkompliziert. Teuer. Ja, aber eindeutig. Schnell. Sicher. Doch...das ist nicht der Punkt. Es nervt einfach. Wo bleiben klare Antworten? Wo bleibt die Aktivierung der eigenen Gehirnzellen. Schiebung auf ganzer Linie. Schiebung, hin und her. Niemand weiss und doch wollen sie. Weggehen. Am Ende nichts. Oder der Ärger ist nicht abzustellen für den Abend. Ärger?

Oder wie das:

Nachts 3 Uhr. Das Telefon. Das HANDY. Piep-Piep. Klingel. Wir sind mobil, wir sind erreichbar! Wir wollen auch schlafen. Nerv.

Oder:

Der Akt ist intensiv. Störung nicht erwünscht. Handy klingelt. Man will nicht. Nicht jetzt. Es passt nicht. Weiter im Geschehen. Es klingelt. Eine Nachricht. Es klingelt wieder. Der Zwang, er kommt wieder. Nur eine Sekunde ‚Schatz'. Zerstört. Der Zwang hat gesiegt. Der Akt - Fortsetzung. Der Moment, der Spezielle, er ist vorbei.

Mehr? Sicher. Nicht jetzt. Nachdenken. Fühlen. Verstehen. Kämpfen. Der Zwang - er kann gehen. Er ist gegangen. Bei mir. Bei dir? Bei mir ja. Ich bin glücklich. Anrufbeantworter werden wichtig. Das Festnetz auch. Ich liebe es. Ich plane - und mache es. Niemand stört mich. Kein Anruf zwischendrin. Kein Zwang nachzuschauen. Kein Piepsen. Kein Klingeln. Ich gehe, ich geniesse, ich lebe. Ich lebe. Zufrieden, entspannt. Erreichbar sein um jeden Preis - für mich nicht. Nicht mehr. Das Leben hat mehr. Einfach abschalten. Weg. Nicht aufladen. Ich bin frei. Frei vom Zwang. Besiegt. Aufatmen.

copyright © 2003 - 2010 Katja Lachmann
T E T S I
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