Mein inneres Kind erwacht

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9. Januar 2019. I want to travel inside to connect with my over-soul, my spirit guide, and my master guide. I want to find out how to bring back joy into my life. Pure joy, laughter, spontaneity. And with it, how to find a greater connection back with my son?

Auf dieser Reise kommt sofort mein Sohn mit. In dem Moment, als wir in die mittlere Welt eintreten, verwandeln wir uns in die Priesterin und den Priesterjungen, mit unseren weiß-goldenen Gewändern und unseren Kopfbändern, an denen die Einhörner befestigt sind. Mir fällt gerade auf, dass V. ja damals einen blauen Stein am Stirnband trug, ich dagegen einen Mondstein. Jetzt scheint mir tragen wir beide einen Mondstein darin.

Wir gehen direkt zum Tempel. Er zieht uns magisch an. Wir treten hinein und hinter dem Altar erscheint eine weißliche Gestalt. Alsbald erkenne ich Maria Magdalena auf einem Einhorn. Kurz darauf kommen Miranda und Adalbert von hinten an uns herangeschlichen und nehmen uns einfach auf ihre Rücken. Sie tragen uns durch den Seelengarten direkt bis zum Strand am Meer. Auf dem Weg dahin gesellen sich noch Eule Ursel, Adler Kai und Geistesführer Zwerg zu mir. Als wollen sie mir ihre Unterstützung zeigen, bei der Absicht, die Freude und Leichtigkeit wieder in mein Leben zu bringen. Faye treffen wir am Strand, genauso wie Mirko Rugbert. Es ist eindeutig, dass heute eine Reise zu meiner Einhornherde ansteht. An diesem Punkt schweifen meine Gedanken wieder weit ab in das hiesige Leben, dahin, wie glücklich V. mit Augustas zu sein scheint und wie ernst er doch häufig ist, wenn wir beiden zusammen sind.

Kaum habe ich mich wieder gefangen, geht die Reise ins Meer los. Faye sitzt auf Mirko Rugbert, Vikas auf Adalbert und ich auf Miranda, wobei Eule Ursel auf meiner linken Schulter sitzt und Zwerg und Adler irgendwo hinter mir auf dem Einhorn. Kaum stapften wir ins Meer, erscheinen auch schon die Wale. Wir steigen auf ihre Rücken, V. und ich gemeinsam mit unseren Einhörnern und Begleitern und schon sausen wir in die Welt meiner Einhörner. Dort angekommen folgt eine erneute Phase von Konzentrationsschwierigkeiten, doch es gelingt mir irgendwann, wieder völlig im Einhornland zu sein.

Wir steigen alle ab und laufen auf die Einhornherde zu. Da wir dieses Mal ja schon beide als Priester- bzw. Lichtwesen ankommen, benötigten wir kein Bad im See. Wir gehen direkt auf die Einhornherde zu, die alsbald einen Kreis bildet, in den wir uns mit einfügen.

Da sitzen wir nun und ich bitte um Hilfe, wieder Freude und Leichtigkeit in mein Leben zu bringen. Da entsteigt aus mir mein Inneres Kind, meine kleine Katja, in der Gestalt einer kleinen Squaw. Sie tanzt und tollt und fühlt sich so frei wie schon lange nicht mehr. Als sie entstieg, zeigte sich, wie traurig sie eigentlich gewesen ist, so allein. Sie hatte meine Aufmerksamkeit einfach nicht mehr gewinnen können. Auch V. Inneres Kind, was ihm ja gleich ist, also genauso aussieht und genauso groß ist wie er selbst da so neben mir hockt, springt in die Mitte des Kreises und tanzt und tollt mit meinem Inneren Kind herum. Es ist eine Freude ihnen zuzusehen und ich frage nun, wie auch ich wieder so viel Spaß in mein Leben tragen kann. Da meint mein Inneres Kind zu mir, „Du musst dich einfach in dieses Leben auf der Erde hineinfallen lassen, ihm vertrauen, dich voll darauf einlassen (und unterschwellig: und nicht ständig von anderen Welten träumen). Wenn du das tust, dann wirst du deine innere Freude wiederfinden und das wird dir helfen, wieder leichter etwas gemeinsames mit deinem Sohn zu finden.“ Bilder tauchen in mir auf, wie ich mit V. am Strand Hasche spiele, oder Fliegen fangen, oder die Felsen entlangklettere. Einfach dieses zauberhaft kindliche, dieses sorglose, dieses freie Sein leben. Wie kann ich nur auf solch einfache Dinge nicht kommen? Nun, weil ich sie in mir eingeschlossen habe. Doch wieso nur? Mein Inneres Kind kann sicher nicht richtig leben, wenn es immer unter dem Denkmantel der Angst steht. Die große Katja hat Angst, wie soll die kleine Katja sie vom Gegenteil überzeugen?

Eigentlich ist nun schon an dem Punkt, wo wir wieder heimkehren konnten. Doch die Trommel tönt weiter und weiter. Zum ersten Mal habe ich das Gefühl, dass sie endlos lang trommelt und sehne mich danach, wieder zurückzukehren. Statt diesen Prozess schon zu vollziehen, warte ich auf das Zeichen des Rhythmuswechsels. Bis dahin genieße ich es allerdings, im Kreis zu sitzen und der Freude der Kinder zuzusehen.

Als es Zeit zu gehen ist, kommt die kleine Katja wieder zu mir, steigt in mich hinein und verschmilzt mit mir. Ich nehme V. an die Hand und wir bedanken uns bei allen. Da fällt mir für einen Augenblick ein, dass ich ja eigentlich meinen Spirit Guide und Master Guide treffen wollte. Naja, und das mit der Over-Soul. Da fällt mir auf, dass meine Over-Soul wohl definitiv das Lichtwesen mit dem Mondstein und dem Einhorn ist.

Es ist ein bisschen verwirrend, wer denn nun mit wem wieder zurückreist. Eigentlich denke ich, Miranda, Adalbert und Faye bleiben in der Einhornwelt. Da wir aber alle gemeinsam gekommen sind, befinde ich, sollten wir auch genauso wieder zurückkehren. So ist es ja die Regel. Schließlich machen wir uns alle genauso wie bei der Ankunft wieder auf den Weg zurück in den Seelengarten. Dort fällt mein Blick auf meinen Nutzgarten, der voller Blumen fröhlich sprießt.

Wir bedanken uns bei allen und laufe zurück zum Ausgang. Dabei bemerke ich, dass der Stein über dem Eingang in die untere Welt grün ist. Als ich mich bei Walter bedanke bemerke ich, dass ein Stück weiter hinter dem Baum, an den Felswänden, ein Wasserfall erschienen ist. Dieser ist neu. Ich nehme mir also vor, dort beim nächsten Mal hinzureisen. Ich nehme V. kurz auf den Arm, um ihm zu zeigen, wo der Wasserfall ist. Da fällt mir auf, dass er in meinem Arm noch so 3 Jahre alt ist. Sehe ich in V. etwa noch immer diesen kleinen Jungen? Das ist ein interessanter Moment.

Wir laufen zurück zum Ausgang, und kaum durchgestiegen, läuft V. freudestrahlend zu Papa und ich kehre wohlig in meinen Körper hier zurück.

Bild von Christine Engelhardt auf Pixabay

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