Müde reisen führt zu nichts

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15. Januar 2019. Heute möchte ich einfach mal sehen, wie es in meinem Seelengarten aussieht und was das in Bezug auf LONO bedeutet. Dabei möchte ich natürlich LONO treffen und ihn um Rat diesbezüglich fragen.

Ich trete wie gewohnt durch den Vorhang in meinen heiligen Garten ein. Dort erscheine ich sofort als meine Oversoul. Ich gehe direkt in den Tempel, wo ich mich erst einmal von Kopf bis Fuß räuchere und damit reinige. Dann zünde ich auf dem Altar eine Kerze an und hole vom Feld einige Weizensamen. Die gebe ich in die erste Schüssel hinein, die zum Wohl von…ist. Dann gebe ich weitere Weizensamen in eine zweite Schüssel für … . Ich erhalte eine Minivision davon, für wen die Samen sind, kann es jedoch nicht wirklich erfassen. Dann sehe ich einen Kristall, den ich in die Mitte lege. Ich beginne ringsherum weitere vier Kristalle zu legen, einen je Himmelsrichtung. Ich gebe allen eine Bedeutung, die ich jedoch gleich wieder vergesse. Ich bete und will dann in meinen inneren Garten weitergehen, als ich rechts vom Altar, in einiger Entfernung, in der Dunkelheit rötlich-gelbes Licht aufflackern sehe. Es scheint wie etwas Unheimliches, doch so richtig greifen kann ich das nicht. Ich konzentriere mich eine Weile darauf, lasse dann aber davon ab, da ja der Grund der Reise ist, in meinem Garten nach LONO zu schauen.

Ich schreite also aus dem Tempel, nachdem ich mich vor dem Altar bedankt habe und kehre in meinen Seelengarten ein. Ich habe arge Schwierigkeiten nicht einzuschlafen und konzentriert bei der Reise zu bleiben. Für einen Moment gelingt es mir und ich erhalte irgendeine wichtige Nachricht. Kaum vernehme ich sie und will sie noch einmal gedanklich niederschreiben, entwischt mir die gesamte Nachricht. Ich kann mich einfach nicht mehr daran erinnern.

Jetzt ertönt auch schon der Rückruf aus der Reise. Ich erschrecke ein wenig, da ich plötzlich den Geruch von Rauch vernehme. Da ich im Hier und Jetzt Feuer gemacht hatte, bekam ich Angst, es würde möglicherweise Brennen. Ich versuche mich zu beruhigen, mein Herz pocht jedoch stark. Ich öffne kurz die Augen, obwohl ich mich ja noch auf der Reise befinde. Daraufhin kehre ich schleunigst ins Hier und Jetzt zurück, was mir zu Beginn nur halb gelingt. Ich brauche einige Zeit, um meinen Körper wieder richtig zu spüren. Erst mit dem Auftauchen von Hanks Stimme komme ich wieder richtig im Hier und Jetzt an.

Es ist eigenartig, dass ich mich an nichts mehr wirklich erinnere. Was ist nur los? Am liebsten hätte ich heute bei der Reise geschlafen, statt eine Reise in meinen inneren Garten zu machen. Das Yoga draußen hat mich wohl doch ganz schön geschafft.

Bild von Ralph Klein auf Pixabay

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