Meinen Seelengarten bepflanzen

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28. Dezember 2018. Ich reise heute mit der Absicht in meinen Seelengarten, meine innere Heilerin Faye zu treffen und gemeinsam mit ihr die Mohnblumen, Butterblumen, Lilien und Veilchen anzupflanzen. Da Jaguar mir aufgetragen hatte, diese Blüten zu besorgen, pflanze ich sie am besten in meinem eigenen Garten an.

Der Einstieg in den Seelengarten gelang mir recht schnell. Die Vögel liefen immer noch auf dem Boden und die Schmetterlinge saßen still an den Halmen des Weizenfeldes. Ich rannte direkt in meinen Seelengarten, und grüßte auf dem Weg voller Ehrfurcht den Tempel mit dem Bergkristall oben drauf.

In dem Moment, als ich in meinem Seelengarten angekommen war, nickte ich kurz ein. Ich besann mich irgendwann wieder, dass ich ja mit einer Absicht in meinen Seelengarten gereist war. Ich rief Faye, meine innere Heilerin, die kurz darauf erschien. Wir liefen beide gemeinsam in den Garten, nachdem ich mit ihr mein Vorhaben geteilt hatte, Mohnblumen, Veilchen, Lilien und Butterblumen zu pflanzen. Ich meinte, „Ich habe nur keine Samen dabei.“ Faye beruhigte mich mit den Worten, „Ich habe sie dabei.“

Wir liefen also in den Nutzgarten meines Seelengartens, wo die riesige Sonnenblume kraftvoll stand. Sofort begannen wir, die Samen anzupflanzen. Die Samen sahen aus wie die Blütenblätter. Ich wollte sie in einer Art Mandala-Anordnung anpflanzen. Dies geschah so: (siehe Aufzeichnung per Hand)

… (wird noch eingefügt)

Danach wollte ich sofort zum Strand hinunter. Ich hatte das starke Bedürfnis, mich bei Mutter Erde zu bedanken. Dort begann ich ein Mandala aus Steinen (auch rötlichen/roten), Stöckchen und Blüten zu formen. Dabei tauchte mein Sohn Vikas am Strand auf, naja, also er war einfach plötzlich da und machte mit. Das freute mich sehr. Doch woher sollte ich die Blüten nehmen? In meinem Nutzgarten wuchs ja bis dahin nur die Sonnenblume, die über allem thronte. Faye meinte, ich könnte auch die Sonnenblume benutzen. Doch die Blätter einfach abreisen, dass mochte ich nicht. Ich ging also zu der Sonnenblume und bat sie darum, ob ich sie für Mutter Erde opfern dürfte. Sie stimmte freudig zu, denn auf diese Weise würden ihre Samen vielen Vögeln zugute kommen. Ich dankte ihr von Herzen, nahm sie ab und lief damit zurück zum Strand. Dort setzte ich die Blüte mit ihren stark herausragenden schwarzen Kernen in die Mitte des Mandalas. Die Blüten nahm ich ab und verteilte sie in die vier Ecken des Mandalas. Kaum war ich fertig, schwirrten schon die Vögel herbei, die sich an den Sonnenblumenkernen labten. Hier ein kleines Bild davon:

… (wird noch eingefügt)

Danach opferte ich einige der Sonnenblumenblütenblätter dem Meer (Wasser), dem Wind, Mutter Erde (schon im Mandala). Ich wollte auch dem vierten Element Feuer ein paar dieser Blüten opfern, einfach als Dank. Die Idee, ein kleines Feuer anzuzünden kam in mir auf, doch irgendwie fand sich nicht der richtige Ort dafür. Außerdem mussten wir dafür ja noch Holz suchen gehen. Ich fühlte mich gehetzt, was Faye sofort erkannte. Sie bat mich, alles ruhig anzugehen. Dann sollte ich eben das nächste Mal dem Feuer etwas opfern. Sie bat mich, vor dem Mandala Platz zu nehmen, was ich gemeinsam mit Vikas am Strand gebildet habe. Langsam begann ich, mich zu beruhigen. Ich fragte Faye besorgt, „Wird die Sonne auf der Erde wieder scheinen?“ Faye antwortete beruhigend, „Ja, das wird sie, solange du dich deiner Aufgabe stellst.“ Da spürte ich, dass mich mein Meditationsstein rief.

Ich ging hinauf und setzte mich mit Vikas im Schoß auf meinen Gebetsstein. Sofort fing die Energie an zu fließen und binnen sehr kurzer Zeit, nachdem ich den Himmel gebeten hatte, mich mit Lichtenergie zu versorgen, stellte ich mich hin. Ich erkannte, dass ICH die Verbindung zwischen Himmel und Erde bin. Meine Wurzeln rankten sich um den über mir schwebenden, leuchtenden Bergkristall und unter mir war der grüne Smaragd, der die Wiese, also die Erde darstellte. In der Mitte stand ich, der Baumstamm selbst. Meine Arme waren gen Himmel gereckt und flossen sanft in die himmlichen Wurzeln mit ein.

Ich begann also, um Lichtenergie zu bitten. Mit einem Mal floss die Energie so kräftig und wunderschön durch mich, es war eine Wonne. Ich fühlte mich so wohl! Ich ließ die Lichtenergie bis in das Zentrum von Mutter Erde fließen. Sie freute sich. Es war wie ein kleines Lichtfeuerwerk, als hätte man das Licht angeschaltet wandten sich viele kleine Adern von Licht durch das Zentrum von Mutter Erde. Als Dankeschön sandte sie mir grüne Erdenergie. Die ließ ich durch mich bis in den Himmel fließen, wo sie die Landschaft meines Jaguars begrünte. Erneut bat ich um Lichtenergie, die bis zum Zentrum von Mutter Erde floss. Sie badete regelrecht darin und sandte mir als Dank rote Energie, um mein Wurzelchakra zu stärken. Ich ließ die rote Energie bis in den Himmel fließen, wo sie den Himmel in ein schönes Rot tauchte. Da meinte der Jaguar zu mir, „Sonnenauf- und -untergang sind deine Zeiten. Zu diesen Zeiten kannst du dich am tiefsten mit deinem Inneren verbinden.“

Jetzt hieß es eigentlich, laut der Trommel, die Reise zu beenden. Ich wäre gern noch länger geblieben, denn ich sehnte mich auch nach gelber Energie. Dennoch bedankte ich mich bei allen und wollte den Rückweg antreten. Da erkannte ich, dass ich dem Ruf der Trommel gar nicht folgen muss, sondern mir die Zeit nehmen durfte, weiterzureisen. Ich ging also zurück zum Gebetsstein, verband mich erneut mit der himmlichen Lichtenergie und ließ sie zum Zentrum von Mutter Erde fließen. Dafür erhielt ich die von mir gewünschte gelbe Energie, die meinen Solar Plexus stärkte. Ich erkannte gleichzeitig, dass die grüne Energie mein Herzchakra gestärkt hat. Ich schickte die gelbe Energie weiter bis zum Himmel, wo sie alles in ein wunderschönes gelb-orange-rotes Licht tauchte. Jaguar lag mit erhobenem Haupt entspannt am Boden und nickte ermunternd. Ich hatte meine Sache wohl gut gemacht.

Nun verabschiedete ich mich aber wirklich. Bei den Steinen, der Sonnenblume, dem Wasser, Mutter Erde, Faye usw. Ich begann, meinen Seelengarten zu verlassen, konnte aber nicht umhin, am Tempel anzuhalten. Ich spürte das starke Verlangen hineinzugehen. Dies tat ich letztendlich auch. Am Eingang wartete mein Geistesführer Zwerg auf mich. Er lächelte mich wohlwollend an. In dem Moment, wo ich eintrat, löste sich eine große Welle der Lichtenergie des blinkenden Bergkristalls, der über dem Tempel hing. Sie durchstrahlte mich mit einer Stärke, die wunderschön war. Dann sprach Zwerg zu mir: „Komm bitte so oft wie möglich hierher. Es ist wichtig, um das Licht zu den Menschen zu bringen.“ Daraufhin betete ich dafür, dass das Licht alle Menschen, Tiere, Mutter Erde heilen werde. Ich bat darum, dass das Licht das Bewusstsein der Menschen so verändern würde, dass wir im Licht leben könnten.

Ich bedankte mich bei Zwerg und beim Tempel und machte mich auf den Heimweg. Da sah ich, dass die Vögel auf dem Weg bereits ab und zu kurz aufflatterten. Auch die Schmetterlinge schienen Versuche zu unternehmen, wieder loszufliegen, wenn auch nur für kurze Momente. Das erfüllte mich mit Freude, es berührte mich tief in meinem Herzen. Ich wusste in dem Moment, wenn ich so weiter machen würde, könnten die Vögel in meiner inneren Welt alsbald wieder den Himmel schmücken.

Dankbar für all diese Aktivitäten, Lehren und Erkenntnisse verließ ich die mittlere Welt zurück in das Bett, wo ich gerade lag.

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