Visionseeker – Kurs mit Hank Wesselman

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27. Dezember 2018. Ich fühle mich dazu gerufen, an dem Visionseeker Kurs von Hank Wesselman teilzunehmen.

Dieser Kurs basiert auf wichtigem, heiligem Wissen, das Hank durch Hale Makua, einen verehrten hawaiianischen Kahuna-Ältesten, anvertraut wurde. Es geht darum, eine authentische Initiation zu erfahren. Dies geht nur, wenn man weiß, wer man ist. Leider besitzen die meisten Menschen heutzutage wenig bis gar kein Verständnis davon, wer sie wirklich sind. Viele – und dazu zähle ich auch mich – sind verwirrt, denn uns wird zwar in die Wiege gelegt, wer wir sind, doch sorgt unsere moderene Gesellschaft dafür, dass wir von Geburt an von unserer Essenz weggeführt werden.

Glücklicherweise gibt es einen Wandel in der Welt. Mehr und mehr Menschen richten ihren Fokus wieder auf das “Wer bin ich” und “Wozu bin ich hier”, was Kindern hilft, mit sich und ihrer Essenz in engem Kontakt zu bleiben. Doch viele aus den vorhergehenden Generationen haben dies nicht erfahren. Dazu zähle auch ich.

Im folgenden möchte ich meine schamanischen Reisen, die ich im Laufe des Kurses mit Hank begangen habe, mit euch teilen. Diese Reisen reichen von einfachen Momenten bis hin zu tiefgreifenden Erlebnissen in der Anderswelt. Ich wünsche euch viel Spaß dabei und viel Vertrauen darin, dass die Dinge, die uns absurd erscheinen, wirklich existieren und einschneidend auf die von uns akzeptierte Realität wirken.

Pegasus Henry – 1. Schamanische Reise mit Hank

Als ich in auf den Weg zum Seelengarten eintrat, liefen alle Vögel auf dem Boden. Die Schmetterlinge schienen in einem Moment noch zu fliegen, wenn ich jedoch hinschaute, blieben sie allesamt plötzlich an den Halmen des Weizenfeldes sitzen.

Ich sah den Tempel in der Ferne, in den ich bei Sandra Ingermans schamanischen Reisen einige Male hinein ging. Weiter ging es nach rechts zu meinem Seelengarten. Das Gras war etwas länger, jedoch weich und sehr angenehm darüber zu laufen. Der Weg war ausgetreten, so, als wäre ich sehr häufig und noch vor kurzem in meinem Seelengarten gewesen. Dabei bin ich schon lange nicht mehr gereist. Ich ging weiter und entdeckte links auf dem Felsen eine Eule. Überwachend schaute sie auf mich und meinen Seelengarten hinunter. Auch das einst hochgewachsene Feld von stacheligen Gräsern hatte sich in ein weiches Wirrwarr der Natur verwandelt.

Als ich auf den Eingang in die untere Welt blickte, schien über dem Eingang ein grün leuchtender Smaragd. Kurz darauf erschien mein Geistesführer Zwerg am Eingang, mich einladend, in die untere Welt einzutauchen. Ich wollte mich jedoch noch ein wenig umsehen. Ich erspähte mein Krafttier Adler, der über mir seine Kreise zog. Ich ging auch am Lebensrad vorbei, doch diesmal blieb ich nicht länger dort stehen. Mein Blick flog kurz über meinen Garten, wo die Sonnenblumen hoch, mit den Köpfen in meine Richtung gedreht, herausragten.

Ich wollte zu dem großen Smaragd, meinem Gebetsstein, und da ich Zwerg und Adler um Kraft, Schutz und Unterstützung gebeten hatte, lud ich sie ein, sich neben mich zu setzen. Über mir leuchtete ein großer Bergkristall.

Meine Gedanken schweiften häufig ab, doch mit einem Mal sah ich aus der Mitte des Himmels, der über dem Meer lag, einen weißen Pegasus kommen. An ihm war ein weißer Wagen befestigt. Hinter ihm strömten immer mehr dieser Pegasus mit Wagen her und zogen links über uns an uns vorbei. Wir beobachteten das Spektakel. Es fühlte sich fast so an, als wären wir in den Zeiten der Römer gelandet. Da drehte einer der Pegasus ein und fuhr von rechts her vor uns auf. Er stellte sich als Henry vor und bat mich, in seinen Wagen zu steigen. Ich war bereit, fragte jedoch, ob ich Adler und Zwerg mitnehmen kann. Pegasus nickte.

Wir stiegen ein und schon ging die Reise los. Ich fragte, „Wohin bringst du uns?“ Zu Beginn schien es mir, als würde er uns mit dorthin in den Himmel nehmen, woraus er entsprungen war. Doch es fühlte sich an wie das Nichts. Dann meinte Pegasus Henry, dass er mir meinen Seelengarten von oben zeigen möchte.

Wir kreisten über meinem Seelengarten und ich sah, dass hinter den Felsen ein Land der roten Erde lag. So, als würde das Land der Lakota, in das ich einstweilen auf meinen schamanischen Reisen wandere, direkt hinter meinem Seelengarten liegen. Wir kamen auch über den Tempel. Dort leuchtete ein riesiger Bergkristall über dem Dach des Tempels. Ich fragte Pegasus Henry, was das bedeutete. Er meinte, „Du bist dazu aufgerufen, so oft wie möglich dorthin zu reisen.“ Weiter ging es über das Weizenfeld und den Weg, der zum Tempel und in meinen Seelengarten führt. „Pegasus Henry“, fragte ich, „warum laufen die Vögel (davon viele Tauben) auf dem Boden? Warum fliegen sie nicht? Und die Schmetterlinge, warum sind sie so verhalten, so misstrauisch?“ Pegasus Henry antwortete, „Sie vertrauen dir nicht. Sie sind sich unsicher, ob du es dieses Mal ernst meinst mit dem schamanischen Reisen.“

Der Rückruf aus der schamanischen Reise ertönte, so dass ich Pegasus Henry bat, uns wieder zum Gebetsstein zu bringen. Das tat er sofort. Ich bedankte mich bei Henry, bei Adler und bei Zwerg. Ich begab mich auf die Heimreise. Adler flog wieder in die Lüfte. Zwerg lief zum Eingang der unteren Welt. Als ich meinen Blick erneut auf den Eingang zur unteren Welt schweifen ließ, erkannte ich, dass der Smaragd sich in einen Bergkristall verwandelt hatte. Er leuchtete und mir wurde es leichter ums Herz.

Ich blickte mit ernstem Gesicht zum Tempel. Mir wurde in dem Moment tief in mir bewusst, dass ich dort oft hinreisen musste. Auf dem Weg vorbei am Feld mit den ruhenden Schmetterlingen und den Vögeln, die am Boden liefen, drangen weitere Worte zu mir. Mir schien, es kam von den Vögeln. Sie meinten der Grund, warum sie nicht flogen war, dass ich viel zu sehr mit dem erdlichen verbunden bin und die Verbindung zu meinen wahren Wurzeln vernachlässigt hatte. Ich wurde mit dringender Bitte dazu angehalten, das zu ändern und ab sofort oft die Verbindung zu meinen himmlichen Wurzeln zu suchen. Das würde die Vögel wieder stärken und dafür sorgen, dass sie wieder fliegen können. Denn auf dem Boden lauerten für sie zu viele Gefahren, denen sie ohne fliegen zu können nicht ausweichen könnten.

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