KU und das Fundament meines Lebens

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17. Januar 2019. Mein Lehrer Hank Wesselman beauftragt uns, in den Seelengarten zu reisen, um den Geist von KU um Stabilität in und Hilfe (Unterstützung) für unser Leben zu bitten. Er meint, KU könnte eine symbolische Form annehmen, möglicherweise auch eine menschliche Form.

Ich bitte also KU in meinen Seelengarten zu kommen, um mir das Fundament meines Lebens aufzuzeigen und um Antworten auf folgende Fragen zu erhalten:

  • Wie werde ich der Welt dienen können?
  • Welche Form kann mein Dienst annehmen?
  • Wird mein Fundament mich mit der Stabilität und Hilfe unterstützen, die ich benötige, um als Heilerin tätig zu werden?
  • Gibt es noch einen Geisteshelfer, der in Verbindung mit meinem Fundament steht?
  • Was gefährdet die Stabilität meines Fundaments?
  • Was muss ich tun, um mir selbst mehr Stabilität im Leben zu geben?

Ich laufe in meinen heiligen Garten und beginne, im Gewand einer Squaw (was manchmal wechselt) zu tanzen. Ich tanze nach links, nach rechts, nach links, nach rechts, gehe in die Knie, stehe auf, drehe mich, mache sanfte, kleine, damenhafte Schritte. Wenn ich in die Knie gehe, scheint es, als würde ich mich mit dem Tanz bei Mutter Erde bedanken.

Als ich auf den Tempel zukomme, erscheint ein roter Pfeil mit der Pfeilrichtung nach rechts. Ich lächele, denn ohne Umschweife werde ich dazu angehalten, in meinen Seelengarten zu spazieren. Ich folge diesem Hinweis und halte dabei meine Hände weiterhin in Gebetsposition, so wie ich es vor dem Tempel bereits getan habe.

Kaum bin ich in meinem Seelengarten, sehe ich mich wieder als ich, als Katja, normal angezogen. Alles ist leer und ich grüße nur kurz Eiche Walter, bevor ich inständig um einen Besuch meines Geistes von KU in meinem Seelengarten bitte. Ich stehe in der Mitte meines Seelengartens und unter mir erhebt sich in irrsinniger Geschwindigkeit ein riesiger, weißer Berg. Ich sitze oben auf der Spitze, die etwas abgeflacht ist, so dass ich auf ihr wie auf einem Stuhl sitzen kann. Ich frage, ob der Berg mein KU sei und er bejaht das. Wow, ich sitze so weit oben!

Ich bitte meinen Geist von KU, mir mein Fundament zu zeigen. Da wächst plötzlich neben mir, direkt vor meinem Nutzgarten, eine gemauerte Mauer, die alsbald die Form einer alten Ritterburg annimmt. Oben auf dem Turm ist eine Fahne mit den Farben Gelb, Rot und etwas Schwarz. Ich kann nicht erkennen, was auf der Fahne drauf ist. Dann sehe ich im Turm eine winzige Figur sitzen. Ich frage KU, wie ich das jetzt bitte verstehen soll. Er erklärt, dass der Turm symbolisch für den Schutzwall steht, den ich um mich herum gebaut habe. Drinnen sitze ich allein, einsam, verlassen. Ich komme da nicht raus. Also frage ich KU, was ich tun kann. Da gibt er mir einen Hammer. Ich versuche von der Bergspitze aus, diesen Turm zu zerschlagen, aber das funktioniert nicht. KU meint, ich müsste es vom Inneren des Turmes aus machen. Ich gebe also den Hammer meinem Ich, was da drinnen eingemauert ist. Dort beginnt dieses Ich sofort, den Turm zu zerschlagen. Schon zu Beginn des Prozesses, wo die Steine beginnen zu purzeln und die ersten Reihen oben am Turm wegfallen, spüre ich, wie Sonne, Luft und Licht in mich hineinströmen. Ich atme laut und deutlich auf. Welche Wonne! Ich mache weiter und zerstöre diesen Turm sowie die gesamte Ritterburg komplett. Das fühlt sich gut an. Ich sehe dann auch noch kurz, wie dieses kleine Ich, dass gerade die Ritterburg zerstört hat, zum Nutzgarten hinunterläuft und beginnt, sich mit dem Anpflanzen zu beschäftigen. Ich möchte am liebsten hinterherlaufen, doch bitte ich KU stattdessen um ein weiteres Zeichen meines Fundamentes.

(Der Turm und die Ritterburg, in der ich da ganz alleine saß, war eine Wand, die ich zwischen mir und der Welt hier als Kind geschaffen hatte. Es begann mit 9 Jahren und schien mich immer noch begleitet zu haben.)

Ich frage ihn nach einer Seele, die mit meinen Fundament in Verbindung steht und mir als Ratgeber zur Seite stehen kann. Ich schaue mich um. Es scheint, als gäbe es diese Seele nicht, bis mein Blick auf die Eiche Walter fällt. Dort, an einem Ast links von der Eiche, da, wo immer die Eule Ursel drauf sitzt, erscheint eine Schaukel und auf ihr schaukelt ein kleines Mädchen. Ich frage, ob sie ein Seelenhelfer ist, der mir bezüglich meiner Foundation zur Seite stehen kann. Sie bejaht. „Wer bist du?“, frage ich. Von Anbeginn erscheint immer wieder das Wort Großmutter in meinem Kopf und das Bild dazu von meiner Großmutter mütterlicherseits, dessen Name Ursula ist, die aber häufig nur Ursel genannt wurde.

Ich blicke mich noch weiter um und bitte KU um ein weiteres Zeichen meines Fundaments. Da erscheint eine große, sandsteinerne Brücke, die von meinem Seelengarten, über den Weg, vorbei am Tempel, über das Weizenfeld, bis weit hinter den Horizont reicht (weit hinten links nach hinten abfallend). „Wofür steht diese Brücke, KU? Wo führt sie hin?“ KU antwortet: Das ist deine Verbindung zur Lakota-Welt. Dort liegt ein großer Teil deines Fundaments. Da es bei dem Fundament ja um mein jetziges Leben geht, stutze ich, was er damit meint. Ich bin ja schließlich in eine deutsche Familie geboren worden. Plötzlich tauchen die Bilder von mir als Kind mit den Indianerfiguren sowie die Karl May Bücher meiner Mutter auf. Ihre Bücher und die Karl May Filme sowie das Spielen mit den Indianerfiguren hatten meine Grundlage für die Verbindung zur Lakota-Welt gelegt.

Mein Blick streicht weiter und ich blicke über das Weizenfeld auf der linken Seite des Weges, den ich immer nehme, wenn ich in meinen heiligen Garten komme. Dort, ganz hinten links (wenn ich vor dem Feld stehe) erblicke ich plötzlich ein kurioses, eigenartiges Häuschen. Es hat urige Formen, ist außen recht bunt, jedoch sind alle Fenster und Türen tief schwarz. „Was will mir dieses Haus sagen?“ KU entgegnet, „Das ist der Ort deiner Ängste.“ „Heißt das, wenn ich dort hineingehe, werde ich mit all meinen Ängsten konfrontiert werden?“ KU antwortete mit einem klaren „JA.“ „Und wenn ich meinen Ängsten begegne, werde ich fähig sein, sie aufzulösen?“, frage ich neugierig und gleichzeitig etwas unwohl. „Ja“, meint KU, „genau das.“

Ich sehe das Lebensrad, was etwas wackelig steht, da KU sich genau an der Stelle durch den Boden meines Seelengartens gebohrt hat. Über dem Meer sehe ich viele Greifvögel, Adler, entlang fliegen. Irgendwann taucht auch kurz etwas mit baumartigen Wurzeln auf. Eine dieser Wurzeln ragt direkt in mein Gesicht und ich werde aufgefordert, mich ihnen anzuschließen (ich stecke eine Art schwarze Filterform mit Schwanz daran), woraufhin ich sofort mit Mutter Erde verbunden, ja regelrecht verwurzelt werde.

In dem Moment frage ich mich, was aus meiner Himmelsverbindung werden würde, wenn ich so stark mit Mutter Erde verwurzelt bin. Alsbald fällt mein Blick aufs Meer, dort in die Ecke, wo meine Einhornherde ist. An dieser Stelle rollt sich das Meer plötzlich auf und legt meine Einhornherde frei. Ich bin besorgt, dass jemand meine Herde sehen könnte, der nicht dazu bestimmt ist. KU beruhigt mich. Eines meiner Fundamente ist also die Einhornwelt. Doch wie habe ich sie erschaffen?

Es ist Zeit zurückzukehren. KU hat mir viele Teile meines Fundamentes gezeigt und sogar geholfen, eine davon aufzulösen, da sie mir heute einfach nicht mehr dient. Ich bedanke mich bei KU und kehre wieder ins Hier und Jetzt zurück.

Bild von Free-Photos auf Pixabay

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