Reflektionen

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Hallo ihr Lieben,

Es ist lange her, dass ich auf dieser Webseite aktiv wirkte. Bisher hat sie mich jedoch nie wirklich losgelassen. Wie ich erkannt habe, aus gutem Grund.

Als ich vor drei Jahren meinen Weg in den Schamanismus beschritt, dachte ich, all das andere wäre jetzt “vorbei”, alt, und gar nicht mehr ich. Nach vielen Jahren der Suche, nach dem, wer ich bin und warum ich hier bin und was ich mir vorgenommen habe, in diesem Leben hier auf Erden zu bewirken, zu lernen, zu erkennen, ist mir klar geworden, dass ich weiterhin einfach nur ich bin.

Ich bin ein sehr komplexes Wesen mit unzähligen Interessen und häufig wechselnden noch dazu. Mir wurde das von unserer Gesellschaft, ja, auch von meinem Partner, immer als Schwäche ausgelegt. Es wäre doch viel besser, sich auf ein was zu konzentrieren und dann richtig mit Volldampf in dieses Thema/Gebiet einzusteigen, um wirklich auf der Erde wirken zu können.

Wie ich glücklicherweise endlich erkennen durfte, war die äußere Erwartung eine absolute Fehlleitung. DENN! Ich darf jetzt und hier genau das sein, was ich bin, mit all meinen verrückten und chaotischen Prozessen. Ich darf mich in dem einen Moment als Künstler fühlen und im nächsten Moment als Heiler. Ich darf mich intensiv mit Holzbau auseinandersetzen und im nächsten Moment lieber Dolmetschen. Ich darf Schriftsteller sein und alsbald Erfüllung in Stimmarbeit finden. Ich darf Stille und Stillstand genießen und mich im nächsten Moment hibbelig auf die nächste, abenteuerliche Reise freuen. Ich darf Rückzug als mein wohlweißliches Recht in Anspruch nehmen und in ein paar Monaten das freie Reden auf der Bühne als Weg nutzen, meine Aufgabe hier auf Erden zu erledigen.

Doch was ist denn konkret meine Aufgabe? Mh… 🙂 Ich weiß es nicht. Ganz ehrlich. Was ich jedoch weiß ist, dass ich sein darf, wer und was ich in dem jetztigen Moment bin. Ich habe lernen dürfen, dass es kein Gestern und kein Morgen gibt. Es gibt nur heute und nur heute kann ich wirken. Ob das nun heute im künstlerischen Bereich, oder heute im musischen Bereich, oder heute im spirituellen Bereich usw. ist, es wird genau richtig sein. Ich bin richtig, so wie ich bin und das, was ich mache, weil mein Impuls, meine Intuition mir den Weg anzeigt, ist genau das, was die Welt in dem Moment gerade braucht. Und das, auch wenn mein Kopf das Ganze nicht wirklich fassen kann, genauso wenig wie die Gesellschaft um mich herum, das kaum nachvollziehen kann. Dabei rede ich von der Art Gesellschaft, die noch in sich schläft, noch einfach funktioniert, noch nicht ihr Potenzial zum Vollsten lebt.

Ich bin tief dankbar, dass ich dies auf meinem persönlichen Weg über kleine und große Berge, flache und zum Teil sehr tiefe Täler in all meinen Lebensbereichen über etliche Jahre hinweg erleben durfte. Das ist mein Weg, mein Heilweg und ich bin dankbar diesen Weg gehen zu dürfen, mit all seinen Herausforderungen.

Und deswegen habe ich auch die Kategorie “I Reflect” ins Leben gerufen. Ich habe meine Freude am Schreiben wiederentdeckt und wünsche mir von Herzen, mit euch die Dinge zu teilen, die tief in meinem Inneren passieren. Der Beweggrund dafür ist einfach: ich möchte, dass ihr Stück für Stück meine Transformation miterleben könnt, ohne euch vorgeben zu wollen, wie einfach und toll das alles ist. Innere Arbeit, sich selbst finden, ist mitunter die größte Herausforderung im Leben und ich möchte euch mit meinen Schilderungen, meinen Tagebuchausführungen, zeigen, was wirklich hinter den Kulissen passiert und euch damit inspirieren, diesen Weg voller Mut selbst zu gehen. Schau, wie ich mein Leben meistere, lern daraus und mach es besser. So, wie es für dich passt, wie es für dich am besten ist. Das ist alles, worauf es ankommt.

Alles Liebe <3

Orangine 🙂

Hinweis: Ich werde womöglich zum großen Teil Tagebucheintragungen oder ähnliches von bereits vergangenen Zeiten nutzen und hier veröffentlichen. Dies auch aus dem Grund, um selbst noch einmal meine Transformation bewusst mitzuerleben und euch genügend Material mit an den Start für euren eigenen Weg zu geben. Also nicht wundern, wenn es hier mit den Daten bunt durcheinander geht.

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